Chaga Pilz – König der Vitalpilze
Der Chaga Pilz (Inonotus obliquus) gilt unter Insidern als der heilkräftigste aller Vitalpilze.
Seine medizinische Wirksamkeit wurde schon vor Jahrhunderten entdeckt.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem 12. Jahrhundert, als der ukrainische Großfürst Wladimir Monomach, durch Chaga Tee von Lippenkrebs geheilt wurde.
Der Chaga Pilz ist im deutschsprachigen Raum jedoch noch ein Unbekannter.
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie mit dem Chaga Pilz Ihre Lebensqualität steigern oder wenn Sie krank sind, Ihre Gesundheit zurückgewinnen.
Chaga Pilz Studien:
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass der Chaga Pilz viele einzigartige Wirkstoffe enthält, die das Immunsystem stärken und Krankheiten zurückdrängen können.
Von Wissenschaftlern wurden in verschiedenen Untersuchungen außerordentlich positive Auswirkungen von Chaga-Extrakten und Vitalstoffen entdeckt.
Chaga Pilz Wirkung:
• Chaga Pilz aktiviert das Immunsystem
• Chaga Pilz steigert Aktivität der Abwehrzellen
• kann Wachstum von Krebszellen hemmen
• senkt Cholesterin
• verbessert das Aussehen der Haut
• reinigt das Blut von Giftstoffen
• senkt erhöhten Blutdruck
• vermindert überhöhten Blutzucker bei Diabetes
• stoppt Parodontose
• verbessert die Funktion der Nebennieren
• lindert Magen-Darmbeschwerden und beruhigt
• Linderung bei Histaminintoleranz
Die Wirkstoffe:
Im Chaga Pilz sind über 200 aktive biologische Substanzen enthalten. Die oben angeführten umfangreichen positiven Wirkungen des Chaga Pilz sind vor allem auf vier Hauptbestandteile zurückzuführen. Dazu zählen Polysaccharide, Polyphenole, Triterpene und Melanin.
Die größte Wirkungsbreite besitzen die Polysaccharide (besonders die Beta-1,3- und
Beta-1,6-D-Glucane), die aus diesem Grund am meisten erforscht werden. Sie spielen unter anderem eine bedeutende Rolle bei den krebshemmenden, blutzuckersenkenden, antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften des Chaga Pilz.
Das Melanin ist für die schwarze Färbung des Pilzes verantwortlich. Wie auch die im Chaga Pilz enthaltenen Polyphenole und Triterpene wirkt es unter anderem antioxidativ und kann somit entzündlichen Prozessen als auch der Alterung entgegenwirken.
Ein weiterer speziell im Chaga Pilz vorkommender Stoff ist das Betulin, eine Vorstufe der Betulinsäure. Namensgebend für das Betulin ist die Birke (Betula), in deren weißem Kork die Substanz in großen Mengen vorkommt.
Der Chaga Pilz nimmt den Stoff im Laufe seines Lebens auf und ist daher nur bei Pilzen zu finden, die bereits einige Jahre an der Birke wachsen konnten. Es wird vermutet, dass Betulin eine bedeutende Rolle bei der krebshemmenden Wirkung des Chaga Pilz spielt.
Auch das Inotodiol ist ein Stoff, der speziell im Chaga vorkommt und unter anderem entzündungs- und histaminhemmend wirkt.
Chaga: Das ist drin im Pilz
• Der Pilz enthält sehr viel Germanium und Zink. Die Birke gibt zudem noch die medizinisch wirksamen Substanzen Betulin und Betulinsäure an den Pilz ab.
• Alle Aminosäuren außer Isoleucin sind im Chaga Pilz enthalten.
• Außerdem versorgt Sie der Pilz mit Polysacchariden, Triterpenen, Melanin, Mangan, Bor und Eisen.
Der Chaga Pilz für ein gesundes Immunsystem
Das Immunsystem ist essentiell für unsere Gesundheit, da es unseren Körper vor Bakterien, Viren, Parasiten, Pilzen, Krebszellen, Giftstoffen und sonstigen Fremdstoffen schützt. Zum Immunsystem gehören verschiedene Organe sowie weiße Blutzellen, die auch Leukozyten genannt werden.
Studien konnten zeigen, dass die Polysaccharide aus dem Chaga Pilz die Zellvermehrung der Lymphozyten (eine Art der Leukozyten) bei Mäusen erhöhte. Weiters stieg durch den Chaga die Sekretion von Zytokinen, die im Immunsystem als Botenstoffe fungieren. Sie dienen der Kommunikation zwischen den verschiedenen Abwehrzellen, die auf diese Weise ihren gemeinsamen Kampf gegen Krankheitserreger koordinieren.
Schutz vor Entzündungen
Chronische Entzündungen sind eine wichtige Ursache einer Reihe von Krankheiten, darunter zahlreiche Arten von Karzinomen, Arteriosklerose, Autoimmunerkrankungen und sogar Fettleibigkeit. Bei diesen Erkrankungen liegt ein Ungleichgewicht zwischen entzündungsfördernden und entzündungshemmenden Zytokinen vor.
Sowohl Tier- als auch Zellstudien zeigen, dass der Chaga die Produktion von entzündungsfördernden Zytokinen verringern kann. Diese sind zwar beim Eindringen eines Erregers erst einmal wichtig, da sie die passenden Abwehrzellen zum Infektionsort locken, doch sollten sie nicht überhand nehmen, damit die Entzündung nach erfolgreicher Bekämpfung des Krankheitserregers auch wieder abklingt. Andernfalls besteht die Gefahr chronischer Entzündungen. Mittel, wie Chaga Pilz, können das Risiko chronischer Entzündungen reduzieren.
Studien an Ratten, denen sieben Tage lang Chaga-Extrakt verabreicht wurde, zeigten beispielsweise, dass dieser sie vor Entzündungen schützte. Überdies konnte nachgewiesen werden, dass der Extrakt auch schmerzstillend wirkte.
Ein vielversprechendes Heilmittel bei Krebs
Es gibt bereits eine Vielzahl an Zellstudien über die Antitumoraktivität von Chaga-Extrakten, wobei diese unter anderem mit Zellen aus dem Verdauungssystem, der Lunge, der Leber und den Brustdüsen durchgeführt wurden.
Untersuchungen an Mäusen zeigten, dass sich durch die Verabreichung von Chaga-Extrakt Tumore langsamer entwickelten oder deren Entwicklung sogar gehemmt wurde. Außerdem wurde eine Verringerung der Anzahl an Metastasen beobachtet.
Über den Wirkmechanismus der Antitumorwirkungen des Chaga sind sich Forscher bisher noch nicht einig. Einige vertreten die Ansicht, dass der Pilz das Immunsystem entsprechend stimuliert, während andere die Meinung vertreten, dass die antioxidative Fähigkeit die Bildung von Krebszellen verhindert.
Derzeit wird angenommen, dass der hohe Gehalt an Polysacchariden im Chaga-Pilz für das Antikrebspotential verantwortlich ist. Trotz der begrenzten Anzahl an Tierstudien und der bisher nicht vorhandenen Studien am Menschen zur Wirkung von Chaga bei Krebs sind die Ergebnisse der bisherigen Studien vielversprechend.
Cholesterin
Eine der Ursachen für hohen Blutdruck ist die Anhäufung von Fetten und Cholesterin an der Blutgefäßwand. Das Herz muss stärker pumpen, damit das Blut durch die verengten Blutgefäße fließen kann, was zu einem höheren Blutdruck führt.
Im Chaga Pilz befinden sich zahlreiche Antioxidantien die zu hohe Cholesterin- und Truglyveridewerte im Blut senken. Außerdem hilft der Heilpilz das Verhältnis des guten HDL Cholesterins zum LDL Cholesterins zu verbessern.
Chaga Pilz verringert Thrombozyten-Ansammlung
Die bioaktiven Bestandteile des Chaga Pilzes können den Blutdruck senken, indem sie die Blutplättchenansammlung, die Bildung von Gerinnseln, den Blutzuckerspiegel und Cholesterin-Plaque verringern.
Einige wasserlösliche Chaga Vitalstoffe verhindern, dass Blutplättchen zusammenkleben und sich Blutgerinnsel bilden können. So hilft Chaga Pilz auf natürliche Weise bei der Senkung von Bluthochdruck. Er verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und reduziert so die Belastung für das Herz.
Chaga balanciert den Blutdruck
Der Chaga Pilz hilft die Pumpkraft des Herzes zu stabilisieren. Er reduziert hohen Blutdruck, wenn Ihr Herz zu hart arbeiten muss und erhöht zu niedrigen Blutdruck, wenn das Herz zu schwach ist.
Chaga stärkt das Herz
Der Chaga Pilz verbessert die Blutzirkulation in den Herzmuskel Kapillaren. So erhöht sich die Zufuhr von Sauerstoff zum Herzmuskel. Deshalb hilft der Heilpilz das Herz vor Durchblutungsstörungen zu schützen und ist ideal für die Heilung und Verhinderungen von Herzinfarkten.
Hilfe bei Hauterkrankungen
Traditionell wird der Chaga bei Hauterkrankungen wie Akne oder Neurodermitis sowie bei Fußpilz oder Altersflecken angewandt. Es wurde beobachtet, dass auch Ekzeme und Psoriasis sowie Probleme bei der Wundheilung mit dem Chaga verbessert werden konnten.
Durch die im Pilz enthaltenen Antioxidantien und das breite Spektrum seiner Inhaltsstoffe hat dieser außerdem eine reinigende, schützende und verjüngende Wirkung auf die Haut. Der Chaga ist daher bereits Bestandteil vieler Kosmetikartikel. Auch eine gesunde Darmflora, zu der der Chaga beiträgt, ist unerlässlich für eine gesunde und schöne Haut.
Chaga bei Schuppenflechte
In einer Studie von 1973 erwies sich die Einnahme eines Chaga-Extraktes als wirksam bei Schuppenflechte (Psoriasis). Die 50 Probanden nahmen dreimal täglich 20 bis 30 Minuten vor den Mahlzeiten einen Teelöffel Chaga-Extrakt zu sich, der zuvor in einem Glas mit kochendem Wasser aufgelöst wurde.
Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt: 24 der Teilnehmer nahmen drei bis sechs Monate lang den Extrakt; 18 Teilnehmer nahmen ihn ein Jahr lang und 8 nahmen ihn mehr als zwei Jahre lang. Nach drei Monaten begann der Chaga zu helfen und nach neun bis zwölf Monaten war seine Wirkung am größten.
Laut den Forschern konnten durch die Einnahme des Chaga-Extraktes 38 der Teilnehmer komplett geheilt werden, 8 zeigten Verbesserungen und bei 4 Personen zeigte der Chaga keine Wirkung.
Erst gingen die Hautausschläge am Oberkörper zurück, dann die an der Kopfhaut, an den oberen Gliedmassen, an der Hüfte und an den Unterschenkeln. Alle Teilnehmer vertrugen die Einnahme des Chaga-Extraktes problemlos.
Wie wirkt Chaga Pilz bei Bluthochdruck?
Der Chaga Pilz ist ein natürlicher ACE Hemmer. Das RAAS-System reguliert den Flüssigkeitshaushalt des Körpers. Es wirkt in entscheidender Weise auf den Blutdruck ein. Dabei spielt das Enzym (ACE) eine herausragende Rolle.
ACE aktiviert 2 weitere Enzyme (Angiotensin 1 und 2), die die Blutgefäße verengen und Bluthochdruck auslösen können. Deshalb ist die ACE-Hemmung eine effektive Strategien zur Senkung hohen Blutdrucks.
Der Chaga Pilz enthält natürliche ACE-Hemmer mit blutdrucksenkenden Effekten. Er wirkt jedoch milder als chemische ACE-Hemmer und hat keine negativen Nebenwirkungen. Daher ist der Heilpilz eine natürliche Alternative zur medikamentösen Behandlung.
Chaga harmonisiert das sympathische Nervensystem
Ein überaktives sympathisches Nervensystem erhöht die Herzfrequenz und den Bluthochdruck. Die Ursachen für die Überaktivität sind Stress und Ängste. Der Chaga Pilz erhöht die Stresstoleranz des Körpers, beruhigt das sympathische Nervensystem und verringert die Herzfrequenz.
Sobald das sympathische Nervensystem ausbalanciert ist, senkt sich der Blutdruck auf natürliche Weise.
An dieser Stelle sehen Sie, wie psychische Faktoren (Stress) körperliche Beschwerden (Bluthochdruck) auslösen können. Stress ist eine Hauptursache für Bluthochdruck, die durch den Chaga vermindert wird.
Der Chaga Pilz wurde zuerst in Russland als Stärkungsmittel für Körper und Geist entdeckt, weil der Heilpilz auch die psychische Leistungsfähigkeit verbessert.
Bei vielen Menschen ist Stress die Hauptursache für Bluthochdruck. Der Chaga Pilz hilft dem Körper erholsamer zu schlafen und vermindert die Ausschüttung von Stresshormonen in den Nebennieren. Auf diese Weise hilft er durch Stress ausgelösten Bluthochdruck zu behandeln.
Unterstützung bei Diabetes Typ 2
Diabetes Typ 2 betrifft vor allem übergewichtige Menschen, die eine Insulinresistenz aufweisen. Das bedeutet, dass die Körperzellen nicht mehr auf das Insulin reagieren und trotz ausreichender Produktion keine Glukose (Zucker) mehr aus dem Blut aufnehmen. Der Blutzuckerspiegel steigt. Langfristig kann dies zur Schädigung von Blutgefäßen, Nerven und Organen führen.
Studien konnten zeigen, dass sich der Chaga positiv auf die Insulinresistenz auswirkt. Er trägt zur Regulierung der Enzymaktivität bei und verbessert die Insulinsensitivität, sodass weniger Insulin benötigt wird, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Forscher fanden heraus, dass die blutzuckersenkenden Wirkungen auf die im Chaga enthaltenen Polysaccharide zurückzuführen sind. Ss weniger Insulin benötigt wird, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Forscher fanden heraus, dass die blutzuckersenkenden Wirkungen auf die im Chaga enthaltenen Polysaccharide zurückzuführen sind.
Zudem wirkt sich der Chaga positiv auf den Glukosestoffwechsel der Leber aus, in der ein Großteil des durch die Nahrung aufgenommenen Zuckers in Form von Glykogen gespeichert und als Glukose wieder ins Blut abgegeben wird, wenn der Blutzuckerspiegel sinkt.
Auch auf die Darmflora hat der Pilz eine regulierende Wirkung. Forscher fanden heraus, dass eine Störung der Darmflora eine Mitursache oder auch Auslöser von Diabetes Typ 2 sein kann.
Nicht zuletzt trägt der Chaga zum Schutz und zur Reparatur der Inselzellen bei. Die Inselzellen befinden sich in der Bauchspeicheldrüse und bilden das Insulin.
Linderung bei Magen-Darm-Erkrankungen
Seit Jahrhunderten werden Magen-Darm-Erkrankungen bereits mit dem Chaga behandelt, was an seiner oben genannten positiven Wirkung auf die Darmflora liegen könnte, wie Studien zeigten. Denn der Chaga fördert die Vermehrung der nützlichen Darmbakterien. Der Pilz linderte zudem eine chronische Darmentzündung bei Mäusen und zeigte hemmende Wirkung auf Krebszellen aus dem Magen-Darm-Bereich.
Mögliche Linderung bei Histaminintoleranz
Die histaminhemmende Wirkung des Chaga Pilzes könnte auch für Menschen mit Histaminintolernaz hilfreich sein. Laut Erfahrungsberichten von Betroffenen soll das tägliche einnehmen von Chaga jedenfalls dazu führen können, dass nach etwa 6-8 Monaten wieder fast alle histaminhaltigen Nahrungsmittel ohne Probleme gegessen werden können.